Wachstumstreiber

Payment schafft Chancen

Bargeldloses Bezahlen ist für viele Menschen heute selbstverständlich – und für Händler:innen ein entscheidender Faktor, um sichtbar zu bleiben, Reichweite zu gewinnen und neue Zielgruppen zu erschließen. Wo früher vor allem die Prozessvereinfachung im Fokus stand, wird Payment zunehmend zum Motor für Wachstum: Es schafft Zugang zu neuen Vertriebskanälen, reduziert Barrieren im Verkaufsprozess und macht Produkte und Services für mehr Kund:innen verfügbar.

Wie vielfältig diese Chancen in der Praxis aussehen, zeigt der Blick auf unsere Projekte aus 2025: vom ÖPNV, der in ländlichen Regionen attraktiver und zugänglicher wird, über einen bundesweit tätigen Mobilitätsdienst, der seinen Ticketverkauf modernisiert, bis hin zu einer Metzgerei, einem Dönerladen und einem Kloster, die mit digitalen Zahlungen ihre Kundschaft stärker binden.

Neue Wege, neu bezahlt
Bargeldlos im ländlichen ÖPNV

Moobil Anrufbus

Um den öffentlichen Nahverkehr im Oldenburger Münsterland zu stärken, haben sich die Wilmering Verkehrsbetriebe, Schomaker Reisen, Kohorst Reisen und der Nienaber Omnibusbetrieb zu einem gemeinsamen Angebot zusammengeschlossen: Die moobil+ Anrufbusse. Sie bedienen feste Haltestellen und zusätzlich flexibel wählbare Punkte in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta – ein System, das besonders in diesen ländlichen Regionen für mehr Mobilität sorgt. Denn es entsteht ein Streckennetz, das sich voll und ganz an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert.

Dank der Volksbank Lohne-Dinklage-Steinfeld-Mühlen ist nun auch das Bezahlen so flexibel wie der Service selbst. Insgesamt 75 Fahrzeuge wurden mit neuen Kassensystemen und Kartenterminals von VR Payment ausgestattet. Genau dafür erhielt die Bank unseren #PaymentPower Award in der Kategorie „Impact“.

Die neuen Terminals sind vollständig in das bestehende Ticketsystem integriert und ermöglichen schnelle, kontaktlose Zahlungen per Debitkarte, Kreditkarte oder mobilen Wallets wie Apple Pay und Google Wallet. Das Ergebnis: kürzere Wartezeiten beim Ticketkauf, ein reibungsloser Betriebsablauf und ein zeitgemäßer Komfort für Fahrgäste.

Frederike Bojes

“Bargeldlose Bezahlmöglichkeiten machen den öffentlichen Nahverkehr deutlich attraktiver. Gerade jüngere und digital geprägte Fahrgäste erwarten heute, überall kontaktlos zahlen zu können – und diesem Anspruch werden wir jetzt gerecht. Das Angebot wird sehr gut angenommen: Rund ein Drittel unserer Fahrgäste zahlt bereits bargeldlos und das Feedback ist durchweg positiv.“

Frederike Bojes
Schomaker Reisen

Faktencheck:

Wie wurde 2024 am meisten bargeldlos bezahlt?

Mobile

mit Smartphone

Kontakt-los

mit Vorhalten der Karte

Karte

mit einstecken, kontaktbehaftet

Richtig ist: kontaktlos mit der physischen Karte.

Laut EHI-Studie „Zahlungssysteme im Einzelhandel 2025“ nutzten 69 Prozent der Menschen im Einzelhandel ihre physische Karte zum kontaktlosen Bezahlen. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) steckt die Karte noch ins Zahlungsterminal. Smartphones sind dabei auf dem Vormarsch: Rund 13 Prozent der bargeldlosen Transaktionen waren 2024 Mobile Payment.

Bares wird Rares
Payment für kleine Händler:innen

Kund:innen erwarten heute, auch geringe Beträge problemlos mit Karte bezahlen zu können. Für viele kleinere Betriebe, die bislang ausschließlich Bargeld akzeptierten, ist das ein spürbarer Wandel – oft begleitet von Unsicherheiten zu Kosten, Technik oder Abläufen. Gleichzeitig wächst der Druck: Wer keine Kartenzahlung anbietet, riskiert verärgerte Kund:innen und verpasste Umsätze. Genau in dieser Phase positionieren sich vermehrt Wettbewerber mit Angeboten, deren Konditionen selten transparent sind.

Die genossenschaftliche FinanzGruppe bietet hier eine verlässliche Alternative: klare Festpreispakete, verständliche Preisstrukturen und einfach einsetzbare Payment-Lösungen, die Vertrauen schaffen. So entstehen stabile Kundenbeziehungen und neue Chancen im KMU-Segment. Wie erfolgreich das gelingen kann, zeigen die folgenden drei Beispiele aus dem Jahr 2025.

Ohne Zwiebeln, aber bitte mit Karte

Henriette Demir vom Münchner „Olivia Döner“ hat gemeinsam mit der VR-Bank Taufkirchen-Dorfen auf Kartenzahlung umgestellt und ein Terminal von VR Payment eingeführt. Die Lösung ist an die Kasse angebunden, wodurch der Zahlvorgang hygienisch und schnell erledigt ist. Rund die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet Demir inzwischen bargeldlos. Damit liegt der Imbiss nah am bundesweiten Trend: Laut EHI wurden zuletzt 63,5 Prozent der Umsätze an deutschen Kassen per Karte oder Smartphone bezahlt. Der Erfolg überzeugt: Auch für die zweite „Olivia Döner“-Filiale ist ein Kartenlesegerät von VR Payment bereits fest eingeplant.

Nur mit Karte ins Kloster

Die Benediktinerabtei St. Georg in Weltenburg ist ein beliebtes Ausflugsziel. Schon vor einigen Jahren hat die Raiffeisenbank Kreis Kelheim den Biergarten und Klosterladen mit unseren Kartenlesegeräten ausgestattet. Bei den vielen Gästen, die gerne einen Ausflug zum Donaudurchbruch in Weltenburg unternehmen, kommt das gut an. Seit Sommer 2025 steht in der Kirche neben dem herkömmlichen Opferstock eine dezente Spendenstele, an der Besucher:innen per Karte ihren Beitrag zum Erhalt der Abtei leisten können. Immer mehr Menschen seien schließlich ohne klassisches Portemonnaie unterwegs, beobachten die Mönche – die digitale Spende ist für viele deshalb zur naheliegenden Lösung geworden.

Ein Gutschein für die Metzgerei

Um die Kundenbindung zu stärken, hat die Metzgerei Brand aus Kenzingen am Kaiserstuhl gemeinsam mit der Volksbank Lahr und VR Payment in ihren acht Filialen die kontaktlose Gutscheinkarte myCard4u eingeführt. Das chipbasierte System ermöglicht schnelle, hygienische Transaktionen direkt am Terminal – ganz ohne zusätzliches Kassensystem. Besonders zur Mittagszeit, wenn der Andrang an der Theke groß ist, bringt das spürbare Entlastung im Alltag der Mitarbeitenden. Zum Start wurden 2.000 Karten ausgegeben, zunächst an die eigenen Mitarbeitenden der Metzgerei Brand als steuerfreien Sachbezug sowie als Geschenkgutschein an Kund:innen. Das System eignet sich aber auch für den täglichen Einsatz etwa bei Schulen ohne Mensa oder Betrieben ohne eigene Kantine. Eine verbreiterte Nutzung im Rahmen von Arbeitgeberzuschüssen und Sachleistungen ist dabei möglich. Für die Metzgerei ist die Gutscheinlösung daher ein einfacher Weg, Stammkundschaft zu binden und gleichzeitig den Ablauf im Verkauf zu vereinfachen.

Faktencheck:

Wie hoch war 2024 durchschnittlich ein Bon, der mit girocard bezahlt wurde?

35,55

Euro

42,77

Euro

58,22

Euro

Richtig ist: 35,55 Euro.

Laut EHI-Studie „Zahlungssysteme im Einzelhandel 2025“ sank die durchschnittliche Bonhöhe der girocard damit erstmals unter die 40-Euro-Marke – 2023 wurden im Durchschnitt 40,69 Euro mit der girocard bezahlt, 2022 waren es sogar noch 42,34 Euro. Der Trend zeigt deutlich: Verbraucher:innen nutzen die Karte zunehmend für kleinere, alltägliche Besorgungen.

Filme auf die Leinwand
Payment aufs Tablet

Die ersten Filmminuten verpassen, weil die Popcorn-Schlange zu lang ist: Das passiert Besucher:innen des Kino Centers Husum nicht. Bereits seit 1997 verfügt jeder der sieben Kinosäle über eine eigene Bar. Zudem versorgen Mitarbeiter:innen ihre Gäste am Platz mit Snacks und Getränken. Seit vergangenem Jahr ist dabei nun bargeldlose Bezahlung möglich. Die Kolleg:innen der VR Bank Schleswig-Holstein Mitte haben nämlich die Tablets, die für Bestellungen zum Einsatz kommen, mit unserer Softwarelösung VR PayMe ausgestattet. So funktioniert der Vorgang für Mitarbeiter:innen und Gäste schnell und reibungslos und der Fokus bleibt auf dem, was wirklich zählt: Großes Kino. (Mit Popcorn.)

Neele Kuhrt

„Das war der ideale Moment für eine neue Gesamtlösung: Als wir mit dem Kino gesprochen haben, wurden dort gerade neue Tablets für den Service angeschafft. Wir haben mit VR PayMe eine genossenschaftliche Bezahllösung in petto, die sich auf den Geräten wunderbar integrieren lässt. Somit entfällt ein separates Kartenlesegerät, was allen Beteiligten die Handhabung erleichtert.“

Neele Kuhrt
Zahlungsverkehrsberaterin, VR Bank Schleswig-Holstein Mitte eG

Zur Unternehmens-Website

Bleiben Sie rund ums Payment auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren #PaymentPower Newsletter

Einsatz von Cookies

Details einblenden

1. _pk_id (Speicherdauer: 13 Monate)
Zufällige Besucher-ID, um Besucher wiederzuerkennen und zu erfassen, ob der Nutzer diese Seite schon mal besucht hat.
Art: Erstanbieter (Matomo)

2. _pk_cvar (Speicherdauer: 30 Minuten)
Systeminterne Informationen über das Personalisierungserlebnis. Inhalt besteht aus mehreren einzelnen IDs, die nur innerhalb von Matomo als Identifikatoren dienen.
Art: Erstanbieter (Matomo)

3. _pk_ses (Speicherdauer: 30 Minuten)
ID der Session des Besuchers, um verschiedene Besuche auf der Website zu unterscheiden.
Art: Erstanbieter (Matomo)

4. _pk_ref (Speicherdauer: 6 Monate)
Marketinginformationen zur Website, über die der Nutzer auf diese Seite kam.
Art: Erstanbieter (Matomo)

Details einblenden

VISITOR_INFO1_LIVE
Versucht, die Benutzerbandbreite auf Seiten mit integrierten YouTube-Videos zu schätzen.
Art: Erstanbieter (Youtube)
Speicherdauer: 179 Tage

YSC
Registriert eine eindeutige ID, um Statistiken der Videos von YouTube, die der Benutzer gesehen hat, zu behalten.
Art: Erstanbieter (Youtube)
Speicherdauer: 1 Session

Anbieter: Youtube
Speicherdauer: Siehe Beschreibung