Zukunftsbereiter

Payment gestaltet Neues

In Zeiten der Digitalisierung entfaltet das Payment seine enorme gestalterische Kraft: Moderne Zahlungslösungen erlauben es, altbekannte Prozesse neu zu denken und innovative Geschäftsmodelle zu realisieren. Dabei zeichnet sich gutes Payment vor allem dadurch aus, dass es für die Konsument:innen unsichtbar bleibt. Die Customer Journey soll durch den Bezahlvorgang möglichst nicht beeinträchtigt werden – schließlich wollen Kund:innen einkaufen, nicht bezahlen. Umso wichtiger, dass alle Systeme am stationären wie auch am virtuellen Point of Sale nahtlos ineinandergreifen.

VR Payment setzt bei der Entwicklung neuer Zahlungslösungen genau an diesem Punkt an: Ziel ist es, mithilfe moderner Technologie Mehrwerte am Point of Sale zu schaffen und so den sich wandelnden Bedürfnissen der Kund:innen Rechnung zu tragen. Wie dies gelingt, sehen Sie im Folgenden.

Vom Messe-Showcase zur Live-Pilotierung
Mit ‚payfree‘ Bezahlen im Vorbeigehen

Bild des Eintracht Frankfurt Fanhops

Auf der EuroShop 2020 präsentierte VR Payment gemeinsam mit BMS Consulting eine Weltpremiere: einen vollständig in den Einkaufsprozess integrierten Bezahlvorgang, der ohne stationäre Kasse auskommt. Das Besondere: Im Gegensatz zu vergleichbaren kassenlosen Check-out-Konzepten kommt die payfree-Technologie gänzlich ohne kostspielige Kameraüberwachung und Sensorik in den Warenregalen aus.

Den schnellsten und komfortabelsten Einkauf bietet payfree Grab & Go den Kund:innen über die App des Händlers oder die eigenständige payfree-App. Nach erfolgtem Check-in kann mit dem Einkauf begonnen werden, beim Check-out erfolgen der automatische RFID-Warenscan und die Bezahlung im Vorbeigehen. Alternativ ermöglicht payfree die kontaktlose Bezahlung per Karte, Apple Pay oder Google Pay.

Im vergangenen Jahr entwickelten die Innovationspartner den Messe-Case zu einer veritablen Check-out-Alternative und ebneten den Weg zur Pilotierung mit Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt in 2022. Um payfree nach dem Go-live am Markt zu etablieren, haben VR Payment und BMS Consulting die payfree GmbH ausgegründet. So wird der Weg frei für ein zukunftsweisendes Check-out-Modell ‚Made in Germany‘.

payfree im Self-Service-Fanshop der Eintracht

Ein Check-out ohne Kasse und Schlangestehen? Mit payfree ist Bezahlen im Vorbeigehen möglich – und das ohne aufwendige und kostspielige Kamera- und Sensorinstallationen. Im Self-Service-Fanshop der Eintracht Frankfurt sehen wir, wie einfach es funktioniert. Fußballbegeisterte können hier an Spieltagen – direkt vor dem Stadion im Deutsche Bank Park – kontaktlos per Karte Trikots, Schals und andere Artikel ihres Lieblingsvereins kaufen.

Grab & Go: payfree bei der Eintracht Frankfurt

  • 1. Grab
    Eine Fanshop-Tüte nehmen und die gewünschten Eintracht Artikel hineinlegen

  • 2. Scan
    Die Tüte mit den Einkäufen in den Scanner halten und den Anweisungen auf dem Monitor folgen

  • 3. Pay
    Die gescannten Artikel kontaktlos am Terminal bezahlen

  • 4. Go
    Für den digitalen Kassenbeleg einfach QR-Code mit dem Smartphone scannen.

Geschäft ohne Kasse

Neue Shopkonzepte werden von Händler:innen vor allem hinsichtlich ihrer Möglichkeiten zur Automatisierung und Effizienzsteigerung bewertet. Auch das Freiwerden von personellen Kapazitäten für die Kundenberatung oder weitere Services, die nichts mit dem Bezahlvorgang zu tun haben, sind ein wichtiges Kriterium.

Faktencheck:
Geschäft ohne Kasse

Wie hoch ist der Anteil der Händler:innen, die sich ihr eigenes Geschäft bereits heute ohne eine klassische Kasse vorstellen können?

5 %

19 %

31 %

Antwort

Nach einer Studie von VR Payment und EHI Retail Institut können sich 31 Prozent der befragten Händler:innen ihr Geschäft bereits ohne klassische Kasse vorstellen. Die Hälfte der befragten Händler:innen hält es zudem für wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich, dass sich kassenlose Stores flächendeckend durchsetzen werden.

Next Level Vending
Robotik und KI für die nächste Automatengeneration

Foto der umgebauten Kühlkammer der Metzgerei Klein

In Zeiten der Pandemie bieten Verkaufsautomaten entscheidende Vorteile. Sie ermöglichen einen sicheren, kontaktlosen Warenverkauf rund um die Uhr – unabhängig von Öffnungs- oder Schließzeiten. Die Vielfalt in der Automatenwelt ist nahezu grenzenlos. Ob regionale Produkte ortsansässiger Erzeuger oder Softdrinks, Snacks und Kaffee: Für jede Warengruppe gibt es passende Modelle. Bezahlt wird auch hier immer häufiger bargeld- und kontaktlos. Sei es in der Kantine, der Hotellobby, an der Tankstelle, am Bahnhof oder andernorts im öffentlichen Raum.

Foto eines Angestellten in der Kühlkammer der Metzgerei Klein

Immer gefüllt: Die umgebaute Kühlkammer der Metzgerei Klein fasst bis zu 5.500 Produkte. Kund:innen wählen bis zu 14 Artikel über ein Bedien-Display an der Außenwand.

Für die genossenschaftliche FinanzGruppe ist das Automatengeschäft ein stark wachsendes Segment mit großem Potenzial, wie der Blick auf die Zahlen von 2019 bis 2021 zeigt: Die Automatenlösungen im Netzbetrieb der VR Payment erhöhten sich von damals 1.800 Stück auf nun 44.500 Stück. Damit hat sich deren Anzahl innerhalb von zwei Jahren um das Fünfundzwanzigfache gesteigert.

Foto des Roboterarms der Metzgerei Klein

Nach dem bargeldlosen Bezahlen der Waren sucht der Roboterarm die Artikel mithilfe von QR-Codes an den Regalen aus, holt sie mit Saugnäpfen heraus und befördert diese direkt über ein Fließband zum Kunden an der Ausgabeluke.

Im gleichen Zeitraum machte die Automatentechnik einen gewaltigen Entwicklungsschritt nach vorn – nicht zuletzt dank der Möglichkeiten, die das Payment bei der Neugestaltung altbekannter Prozesse bietet. VR Payment unterstützte bei der Realisierung von gleich zwei Innovationsprojekten: Den durch Robotik gestützten Verkaufsautomaten ‚Roberta‘ der Metzgerei Klein in Straß (Nersingen) und den intelligenten Kühlschrank ‚Smoothr CoolR‘, der klassische Auswahl- und Ausgabetechnik durch KI-basierte Kameratechnik und eine eigens von VR Payment entwickelte One-Tap-Payment-Lösung ersetzt.

Foto eines Bedienungsdisplays

Das Kassendisplay des Smoothr CoolRs

Foto eines Kühlschrankes mit Glastür

Seit Sommer 2021 im Einsatz: Der Smoothr CoolR in der Warehouse Gym in Osnabrück.

Erfolgsmodell Vending-Automat

Was diese beiden Automatenlösungen verbindet: Sie wurden für spezifische Anwendungsfälle und mit konkreten Kundenbedarfen im Blick entworfen. Beide haben das Potenzial, die Automatenbranche und die Art und Weise, wie wir Waren an unbemannten Verkaufspunkten erwerben, nachhaltig zu verändern.

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So einfach wie die Bedienung am heimischen Kühlschrank: Karte oder Mobile Wallet vorhalten, Tür öffnen, Wunschprodukt herausnehmen und Tür schließen – fertig.

Verkaufsautomaten bieten Verbraucher:innen die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert mit Snacks und Getränken zu versorgen.

Faktencheck:
Umsatz an Vending-Automaten

Wie viel Geld wird in Deutschland an diesen sogenannten Vending-Maschinen umgesetzt?

1,34

Milliarden Euro

2,97

Milliarden Euro

3,69

Milliarden Euro

Antwort

Der Gesamtumsatz beim Verkauf von Snacks und Getränken aus Vending-Automaten in Deutschland beläuft sich auf 2,97 Milliarden Euro. Das beliebteste Produkt sind Heißgetränke, hier in erster Linie der Kaffee.

Quelle: BDV

Social Commerce deluxe
Grenzenloser Vertrieb via WeChat

Der moderne Handel setzt längst nicht mehr nur auf klassische Absatzkanäle, sondern verfolgt teils ausgeklügelte Strategien zum Vertrieb über die sozialen Netzwerke. Ob via Sponsored Posts oder Influencer-Werbung: Social Commerce boomt. Dabei bieten die Social-Media-Kanäle Händler:innen entscheidende Vorteile. Sie können Kundengruppen und Märkte erschließen, die sie sonst niemals erreichen würden, auf umfassende Targeting-Optionen der Plattformen zurückgreifen und verstärkende Netzwerkeffekte für sich nutzen.

Foto von Sebastian Goller, Geschäftsführer des P1

Sebastian Goller, Geschäftsführer des P1: „Ich wollte schon lange ausprobieren, wie man eine deutsche Clubmarke in den chinesischen Super-Apps positionieren kann. Die Münchner Bank und VR Payment geben mir dafür genau die Tools und die Unterstützung, die ich brauche.“

VR Payment unterstützt Händler:innen mit passenden Bezahloptionen für die sozialen Kanäle. Für die gezielte Ansprache asiatischer Reisender und Expats über Social Media brachte VR Payment zudem ein umfassendes Komplettpaket an den Markt: ‚China Solution‘. Es umfasst nicht nur die Akzeptanz der wichtigsten chinesischen Zahlungsarten UnionPay, Alipay und WeChat Pay, sondern auch einen professionellen Auftritt auf der wichtigsten chinesischen Lifestyle-Plattform WeChat – inklusive E-Store-Lösung.

Foto eines Gastes, der per Smartphone einen Tisch reserviert oder bezahlt

Seit November 2021 im Münchner P1 Club möglich: Tischreservierung und Bezahlung vor Ort via WeChat. Über den eigens eingerichteten WeChat E-Store können Fans des Clubs zudem Merchandise-Artikel bis nach Asien bestellen.

All inclusive: Leistungsbausteine der China Solution

  • WeChat Profilerstellung
  • Aufbau und Gestaltung eines WeChat E-Stores
  • Übersetzungsleistungen für die Chat-Kommunikation
  • Entwurf und Umsetzung passender Marketing-Strategien
  • Grenzübergreifende Logistik für den Warenversand nach Asien
  • Zahlungsakzeptanz von WeChat Pay und Alipay
  • Kreditkarten-Akzeptanz UnionPay
  • PoS-Marketing-Materialien und Beschilderung
  • 24/7 chinesischer Kundendienst
  • Schulungen

Foto von Jörg Mutschall

„Die gezielte Ansprache asiatischer Kund:innen kann sich für viele Unternehmen in der Metropolregion München auszahlen. Wichtig ist, Sprachbarrieren auszuräumen und unterschiedliche Gewohnheiten abzubilden – insbesondere was die Nutzung digitaler Angebote angeht. Deshalb beraten und begleiten wir unsere Firmenkund:innen bei jedem Schritt zum professionellen Vertrieb über die chinesischen Plattformen.“

Jörg Mutschall
Leiter ZV & ElectronicBanking bei der Münchner Bank

Payment Mythbusters

Sind Alipay und WeChat nur für chinesische Händler:innen interessant?

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Clearing smart gemacht
Neue Abrechnungsoptionen dank PSD2

Nicht nur Kundenbedarfe und neue Vertriebsstrategien führen zu Innovationen im Payment, auch regulatorische Anordnungen können die Entwicklung neuer Lösungen fördern. Im Rahmen der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) wurde Unternehmen die Möglichkeit genommen, ohne entsprechende BaFin-Lizenz die Gelder Dritter zu verwalten. Dies betrifft alle Shop-in-Shop-Modelle wie beispielsweise Tankstellen mit gastronomischen Angeboten. Hier müssen nun die Zahlungsdienstleister ein Umsatzsplitting vornehmen und die Gelder direkt an die richtigen Empfänger auszahlen. Ein komplizierter Clearing-Prozess, den VR Payment 2021 komplett neu aufgesetzt hat.

Vom neuen Clearing profitieren nicht nur Shop-in-Shop Anbieter, sondern auch all jene Händler:innen, die eine gebündelte und zeitverzögerte Auszahlung ihrer Transaktionsumsätze wünschen. Mit dem neuen System wird genau das erstmals möglich: Die Auszahlung aller girocard, Debit- und Kreditkarten-Umsätze in einer einzigen Überweisung. Das Beste: Der Auszahlungsturnus ist völlig frei wählbar. Dies erweist sich insbesondere im Mikro-Payment-Bereich als echtes Asset. Statt einer Vielzahl von Einzelzahlungen gilt es für Händler:innen nur noch einen Zahlungseingang und einen Gesamtreport zu einem selbstbestimmten Termin zu prüfen – das spart Zeit und Verwaltungsaufwand. Die positive Resonanz im Markt zeigt: ‚Smart Collect‘ kann als eigenständiges Produkt bestehen und bietet der genossenschaftlichen FinanzGruppe ein modernes Abrechnungsmodell.

Bereit
Für das Bezahlen von morgen

Vielfältiger, digitaler und vor allem mobiler. So lässt sich die aktuelle Entwicklung des Payments zusammenfassen. Das Smartphone wird in diesem Zuge zur zentralen Drehscheibe im Einkaufs-, Bestell- und Bezahlprozess: Mobile Payment, Mobile Ordering, Mobile und Social Commerce etablieren sich rasant als neuer Standard. Die Anzahl der Mobilzahler im stationären Handel hat sich 2021 auf 16 Prozent erhöht – verglichen mit 12 Prozent im Vorjahr und 6 Prozent in 2019. Bei den 18- bis 45-Jährigen zahlt bereits jede:r Vierte mobil.
(Visa Mobile Payment Monitor)

der Händler schätzen das Thema Omnichannel als die wichtigste technische Entwicklung der nächsten zwei Jahre ein.
(EHI Retail Institut)
der Händler:innen gehen davon aus, dass Anwendungen in den Bereichen Payment, Couponing und Loyalty in der Mobile Wallet verschmelzen.
(GS1 Germany GmbH)

Digitale Endgeräte sind allgegenwärtig: Das ermöglicht ein stärkeres Verknüpfen der Verkaufskanäle und intensivere Kundenkommunikation. Betrachtet man den realen und auch den virtuellen Point of Sale konsequent als Interaktionsschnittstelle für die Leistungs- und Kommunikationsbeziehung zwischen Anbieter:innen und Kund:innen, so eröffnen sich eine Fülle von Möglichkeiten, diese Beziehung noch werthaltiger zu gestalten – über Finanzierungsoptionen oder Rabattaktionen bis hin zu Loyaltyprogrammen. VR Payment nutzt dafür neben den eigenen Innovationsteams auch die enge Einbindung in die entsprechenden Prozesse der DZ BANK-Gruppe sowie das breite Netzwerk der gesamten FinanzGruppe.

Durch die Kooperation der einzelnen Spezialisten kann die genossenschaftliche FinanzGruppe Synergien im Verbund nutzen, Innovationen im Handel vorantreiben und neue Geschäftsmodelle fördern. Dabei spielt die Nähe zu den Kund:innen weiterhin eine große Rolle: überall vor Ort, online wie offline. Der 360-Grad-Blick auf ihre Anforderungen ermöglicht individuell zugeschnittene, passgenaue Angebote. Komplexe Lösungen kommen dabei aus einer Hand – und gelingen durch das kluge Zusammenspiel der Akteure.

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